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BTW2013/Kandidatur-020: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. August 2012, 09:36 Uhr

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Zurück zu Bundestagswahl_2013 | Kandidatenübersicht


Name: Markus Hoffmann
Landesliste: ja
Listenplatz: 1
Direktkandidat: ja
Wahlkreis: Wunschkreis 58, alternativ 56 oder 57

Präambel

Dieser Fragenkatalog ist eine Arbeit der AG TDBD und weiterer interessierter Piraten. Er soll dazu dienen, den Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 im Voraus die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen und etwas über sich zu erzählen.
Die Beantwortung der Fragen ist selbstverständlich freiwillig, hilft aber anderen dabei, sich bereits im Voraus über die Kandidaten zu informieren.


Fragen zur Person

1. Wer bist Du? Erzähl' uns was über Dich!

Ich bin 1965 geboren, im Westen Bayerns aufgewachsen, habe dann in der Nähe von München, in Bonn, kurze Zeit in Österreich und einige Jahre in Berlin gewohnt bevor ich in das Land Brandenburg gezogen bin. Ich habe mich beruflich mit Landwirtschaft, Video-Erstellung und vielen anderen Tätigkeiten befasst und vermittle seit 1996 Live-Musik, seit 2010 schwerpunktmäßig Oktoberfestbands. Außerdem beschäftigen mich zeitweise Haus und Garten und natürlich die Partei. Ich bin alleinstehend und habe keine Kinder. Unterstützung auf meinem Lebensweg fand ich bei buddhistischen Lehren.

2. Wo wohnst Du und welcher Gliederung gehörst Du gegebenenfalls an?

Ich wohne in einem kleinen, ruhigen Dorf im Norden des Landkreises bzw. Kreisverbandes Oberhavel.

3. Seit wann bist Du für die PIRATEN aktiv?

November 2011

4. Warst Du bereits in einer anderen Partei? Falls ja, bist Du ausgetreten und warum?

Ich war etwas mehr als 1 Jahr Mitglied der Partei „Die Violetten“ und bin im September 2010 ausgetreten. Nach meinem ersten Bundestreffen, bei dem wir gemütlich im Kreis zusammensaßen, hatte ich den Eindruck, dass die meisten aus den Landesvorständen und dem Bundesvorstand dieser Partei nicht wirklich daran arbeiten, dass die Partei Bedeutung bekommt und wächst. Dieses Bewusstsein verhindert meiner Meinung nach politische Veränderung und ließ mein Engagement weniger sinnvoll erscheinen.

5. Warst Du für das Ministerium für Staatssicherheit tätig?

Nein

Tätigkeit in und für die Piratenpartei

6. Was hast Du bisher mit den, und für die, PIRATEN gemacht?

Ich war beim Bundesparteitag in Neumünster, beim Landesparteitag in Luckenwalde, bei 2 Landestreffen, zahlreichen Kreistreffen und der Potsdamer Konferenz 2012.

Ich habe auf Kreisebene in Nord-Oberhavel 4 Veranstaltungsorte für Arbeitstreffen und eine Vortragsveranstaltung organisiert und die Idee eines gemeinsamen Sommertages eingebracht und gemeinsam mit 2 anderen Parteimitgliedern konkretisiert.

Auf Landesebene habe ich beim AK Bildung Thesen zu einem Paradigmenwechsel und zu Demokratisierungsprozessen sowie der Einführung eines Faches Kommunikation an Schulen gemeinsam mit Nina Schmitz entwickelt und bei einigen Mumble-Diskussionen mitgewirkt. Spontan habe ich zum LPT 2012.2 mehrere Anträge zum Thema Gesundheit eingebracht, die mir in der ursprünglich von einem Arzt eingebrachten Form nicht mehrheitsfähig erschienen.

Auf Bundesebene bin ich an der AG Friedenspolitik aktiv, bei der ich zur Zeit einer der Koordinatoren bin. Ich habe dort beispielsweise an erfolgreichen LQFB-Initiativen zu Afghanistan und dem Iran mitgewirkt. Nach meiner Teilnahme bei der Potsdamer Konferenz 2012 habe ich die von Mitgliedern der AG Außenpolitik erstellten 6 Punkte für das außenpolitische Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland weiterentwickelt, zunächst innerhalb der AG Friedenspolitik diskutiert, dann bei einer Sitzung der AG Außenpolitik eine weitere Diskussion darüber angeregt, bei der dann mit Mitgliedern der AG Außenpolitik, Entwicklungspolitik und Friedenspolitik ein gemeinsamer Text entstand, der voraussichtlich in Kürze als gemeinsame Initiative von 3-4 AGs in das Liquid Feedback gestellt werden wird.

Außerdem stehe ich für eine unabhängige Untersuchung der Katastrophe des 11. September 2001 ein, habe darüber einen der meistdiskutiertesten Forums-Thread seit Bestehen der Piratenpartei eröffnet und immer wieder Beiträge zum Thema geschrieben ( https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=118483 ). Außerdem habe ich für den Bundesparteitag 2012.1 einen Antrag und eine Internetseite erstellt, die eine Diskussion des Themas bei der Piratenpartei unterstützen soll ( http://911.89m.de )

7. Welche Projekte oder Inhalte waren bisher Deine Schwerpunkte?

Siehe Antwort zu 6.

8. Welchen Aktivitäten bist Du innerhalb von Arbeitsgemeinschaften, Crews oder Gliederungen nachgegangen?

Siehe Antwort zu 6.

9. Bist Du noch anderen politischen Aktivitäten nachgegangen?

Bereits 1983 habe ich als damals 18-jähriger in meiner Heimatstadt Neu-Ulm den Eingang der damaligen US-amerikanische Kaserne im Rahmen einer Aktion gegen die Nato-Nachrüstung blockiert und dabei einen Strafbefehl in Kauf genommen. Aktionen gegen die seinerzeit geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf folgten.

Außerdem war ich in den 80er Jahren in mehreren damals so genannten Dritte-Welt-Gruppen aktiv und verbrachte ein halbes Jahr in Mittelamerika, wo ich unter anderem über den Kaffeeanbau in Guatemala und Nicaragua recherchierte und dazu einen Bericht schrieb.

Das Thema 11. September hat mich seit Jahren beschäftigt und mich dazu angeregt, was an Politik in den Medien erscheint mit einem etwas anderen Blickwinkel zu sehen. Anfang 2006 hatte ich an die noch recht frisch in den Bundestag eingezogenen Abgeordneten der PDS/Linkspartei jeweils eine DVD plus Brief verschickt, was zu mehreren, recht unterschiedlichen, Rückmeldungen geführt hat. Inzwischen weiß ich, dass die Anschauung, die aus einer unvoreingenommenen, sorgfältigen Betrachtung dieses weltpolitischen Ereignisses erwächst, das bisher erworbene Weltbild grundlegend verändern kann, wozu viele nicht bereit sind. Das muss ich respektieren, sehe aber eine gute Chance, dass sich die Piratenpartei - allein schon wegen der fehlenden Transparenz bei der offiziellen Interpretation des 11. Septembers 2001 - früher oder später mit dem Thema beschäftigen wird.

Fragen zum Mandat

10. Welche Motivation bewegt Dich zu Deiner Kandidatur?

Ich will mich für eine gerechtere und friedlichere Welt einsetzen, für ein Gesundheitswesen, dass wirklich die Gesundheit fördert, für eine angstfreie Grundsicherung aller Bürger unseres Landes und darüber hinaus, sowie für mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen. Dafür könnte ich als Bundestagsabgeordneter einen Beitrag leisten und könnte mich auch auf die Umsetzung dieser Ziele konzentrieren ohne meinen Lebensunterhalt durch andere Tätigkeiten verdienen zu müssen.

11. Willst du die Landesliste auf Platz 1 anführen? Wenn ja, warum?

Eine Bundestagswahl ist keine Landtagswahl. Je nach Wahlergebnis könnte nur eine Person der Landesliste in den Bundestag einziehen. Wenn ich von der Mehrheit der Partei auf Platz 1 gewählt werden sollte, wird mir dieses Vertrauen Kraft für eine gute Vorbereitung und eine kreative und ausdauernde Durchführung des Wahlkampfes geben. Platz 1 ist keine halbe Sache.

12. Für wie teamfähig hältst Du Dich?

Mich einer hierarchischen Struktur problemlos anzupassen gehört nicht zu meinem Naturell. Ich sehe aber positive Ergebnisse von Teamarbeiten, an denen ich mitgewirkt habe, beispielsweise außenpolitische Texte, die in der AG Friedenspolitik, in einem Fall auch in Zusammenarbeit mit Mitgliedern mehrerer AGs entstanden sind oder die Entwicklung der Idee eines Schulfaches Kommuniktation. Zu meiner Idealvorstellung von konstruktiver Arbeit gehören kein feststehendes Team über einen längeren Zeitraum, sondern eher temporäre Zusammenarbeiten mit denjenigen, die für die Fertigstellung eines aktuell anstehenden Projektes am ehesten geeignet und vor allem motiviert sind.

13. Wie willst Du nach der Wahl den Kontakt zur Basis, deinen Wählern aufrecht erhalten, um auf die jeweils aktuellen Themen einzugehen und diese im Bundestag vertreten? Wie sollte die Zusammenarbeit zwischen Dir als Bundestagsabgeordneten, der möglichen Bundestagsfraktion, der Parteibasis und den Wählern am Besten gestaltet werden?

Ich schätze die Arbeit der im Landesverband und insbesondere dessen Vorstand und auch der im Bundesvorstand aktiven Mitglieder hoch ein und sehe dies als Voraussetzung einer möglichen Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter. Entsprechend werde ich, falls es zu einem Bundestagsmandat kommt, mindestens 20% meines Nettoverdienstes nach dem üblichen Verteilerschlüssel an die Partei spenden, je nach Möglichkeit und Anlass würden weitere Spenden für Parteiprojekte dazukommen. Ressourcen können auch helfen, dass sich Basispiraten mit politischen Themen stärker befassen und Anregungen an die Mandatsträger liefern. Auch Angestellte von Bundestagsabgeordneten können beim Kontakt zwischen Basis und Mandatsträger ein Bindeglied sein. Ich habe kein festes Konzept für den effizienten Kontakt mit der Basis, kann mir aber kreative Lösungen vorstellen.

Mir ist ein professioneller und bedarfsgerechter Ausbau des Liquid-Feedback-Systems wichtig. Für einen professionellen Service bei Software-Problemen sollte meiner Meinung nach ein Etat zur Verfügung stehen, für den ich als Bundestagsabgeordneter gerne beitragen würde. Liquid-Feedback kann sicherlich ein wesentlicher Beitrag bei der Willensbildung sein, sowohl innerhalb der Partei als auch (perspektivisch) durch Einbeziehung der Wähler. Außerdem halte ich Mumble-Sitzungen für sinnvoll und würde auch mit einem Mandat sicherlich an AG-Sitzungen teilnehmen, insbesondere bei zumindest ausgewählten Sitzungen von AGs, die sich mit Themen befassen, die mich durch eine Tätigkeit in einem Bundestags-Ausschuss oder durch sonstige Spezialisierung betreffen.

Innerhalb der Bundestagsfraktion halte ich Spezialisierungen auf politische Teilgebiete für sinnvoll, wobei ein Themengebiet wie Außenpolitik, Innenpolitik oder Finanzpolitik von mehreren Abgeordneten, die sich bei ihren programmatischen Äußerungen mit der Basis und untereinander absprechen, abgedeckt sein sollte. Eine Meinungsbildung durch externe Experten, wie sie beispielsweise gegenwärtig durch die AG Geldordnung und Finanzpolitik betrieben wird, halte ich ebenso für sinnvoll bei der Meinungsbildung.

All das kann den direkten Kontakt zu Betroffenen nicht ersetzen, also das Gespräch beispielsweise mit Soldaten über Friedenspolitik, mit Bankern über eine Börsentransaktionssteuer und mit Hartz4-Empfängern über eine sinnvolle Reform hin zu einem Grundeinkommen. Wenn ich an politischen Entscheidungen beteiligt bin, würde ich den Dialog zu Betroffenen suchen.

14. Hast Du vor, neben dem Mandat noch einem Beruf nachzugehen?

Ich bin selbstständig als Live-Musik-Vermittler und würde dafür zügig eine Ersatzperson suchen. Bereits während der nötigen und hoffentlich kurzen Übergangszeit könnte ich den Anteil der Zeit dafür stark zurückschrauben.

15. Warum willst Du Berufspolitiker werden?

Ich sehe in der Tätigkeit eine Chance, Dinge zu bewegen, die mir bereits seit Jahrzehnten am Herzen liegen und auch eine Möglichkeit, bei aktuellen Entwicklungen am Ball zu bleiben. Durch eine solche Tätigkeit kann ich, insbesondere als Teil einer Fraktion, viel mehr bewirken und transparent machen, als durch ein Freizeit-Engagement.

16. Was sind Deine Ziele und für wen möchtest Du sie erreichen? Bitte gib in deiner Antwort auch deine Prioritäten an.

Ich will mich für eine friedliche und gerechte Welt engagieren, dafür, dass die Menschen in meinem Land und weltweit zufrieden und entspannt sein können. Das ist das primäre Ziel. Transparenz bei Entscheidungen, Hinterfragung des Militärs, Überdenken von Landwirtschaft, Gesundheitswesen und der Verteilung von Ressourcen können dabei helfen.

17. Auf welcher Grundlage triffst Du Entscheidungen in schwierigen Fragen?

Nach gründlicher Überlegung und Feedback von einzelnen Freunden/Verwandten, die mir dafür kompetent erscheinen, ruhe ich mich aus oder überschlafe ich das Thema. Dadurch komme ich leichter zu einer guten Lösung.

18. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringst Du für Dein Mandat als Mitglied des Bundestages mit?

Ich habe seit meiner Jugend Erfahrungen aus politischen Gruppierungen, habe mich mit zahlreichen politischen Inhalten befasst und bin bereit, mich in weitere Themen einzuarbeiten und Visionen zu entwickeln.

Ich bin es gewohnt, selbstständig und kritisch zu recherchieren, habe beispielsweise durch eine Tätigkeit als Touristenführer Erfahrungen, Anderen Zusammenhänge unter Einbeziehung ihres Erfahrungshorizontes zu erklären. Ich kann Texte schreiben und habe auch manchmal etwas Humor.

Bei den vielfältigen Dingen, die mir als wichtig erscheinen, versuche ich den Blick auf die wesentlichsten Aspekte zu richten. Wenn es ein größeres Projekt gibt, dessen Erfolg zunächst ungewiss ist, versuche ich vorzugsweise, die Knackpunkte anzugehen, die über Scheitern oder Erfolg entscheiden. Wenn es dann nicht funktioniert, habe ich nicht übermäßig viel Zeit verplempert, aber einiges dazugelernt.

Fragen zu politischen Themen

19. Wie stehst Du zu Europa (politisch wie kulturell)?

Europa hat eine lange und konfliktreiche Geschichte. Das friedliche Zusammenleben der europäischen Völker ist eine Errungenschaft der neueren Geschichte. Kultureller und menschlicher Austausch können das festigen. Ich sehe in der Europäischen Union eine Chance, weltweit mehr positiven Einfluss zu bewirken, als dies mit Einzelstaaten möglich wäre, sehe aber andererseits durch die Praxis der EU einen Mangel an Demokratie und Einflussmöglichkeit auf die Angelegenheiten des eigenen Bereiches. Deswegen sehe ich es als wichtige politische Aufgabe, auf eine weitere Demokratisierung der EU-Strukturen zu drängen und konkrete Missstände transparent zu machen.

20. Welche Einstellung hast Du zu Militäreinsätzen?

Ich sehe das Militär nicht als naturnotwendig an. In Mittelamerika war bei meinem Besuch Ende der 80er Jahre Costa Rica das fortschrittlichste Land und gleichzeitig das einzige Land ohne Militär. Während es im Nachbarland Nicaragua und auch in El Salvador und Guatemala an manchen Stellen Bürgerkrieg gab, war es in Costa Rica friedlich. Auch wenn ich persönlich nicht die Bundeswehr für nötig erachte, finde ich sie dennoch in der Gegenwart legitim für die Gewährleistung einer Verteidigungsbereitschaft. Militärische Auslandseinsätze, die nicht der direkten eigenen Landesverteidigung oder derjenigen von Verbündeten dienen, lehne ich grundsätzlich ab, bin aber bezüglich Ausnahmen bei innerparteilichen Diskussionen kompromissbereit. Der Begriff „humanitäre Intervention“ verschleiert meines Erachtens den Tatbestand von militärischer Gewalt und sollte von uns nicht bei programmatischen Erklärungen verwendet werden.

21. Wie siehst Du die Piratenpartei im Parteienspektrum der Bundesrepublik Deutschland?

Sie ist klassisch schwer einzuordnen. Ich würde sie gerne als unabhängige Kraft in der Nähe der Linkspartei sehen.

22. Welches sind Deiner Meinung nach die wesentlichen Kernthemen der Piratenpartei und welche sind Dir persönlich wichtig?

Demokratisierung, Transparenz und freier Zugang zu Wissen. Die beiden ersten sind mir am wichtigsten.

23. Wie vertraut bist Du mit dem politischen System im Bund und im Land (Gesetzgebungskompetenzen und -verfahren, Verfassungsorgane, ...)?

Ich habe einiges an Wissen, aber natürlich auch Lücken. Was für meine Tätigkeit nötig und sinnvoll zu wissen ist, lerne ich mir gerne weiter an.

Weitere Fragen und Antworten

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Agnito: Der Wahlkreis 57 besteht in der Hauptsache aus Prignitz/Ruppin. Niemand kennt Dich dort. Für die Kandidatenwahl ist das nicht von Bedeutung aber für den Wahlkampf schon. Ich bin altmodisch, für mich sollte ein Direktkandidat auch seinen Lebensmittelpunkt dort haben, wo er kandidiert. Denn, jetzt wird es wirklich altmodisch, er ist ja für die Menschen da, nicht für sich. Die Wahlkreise scheinen für dich beliebig.

Das sieht mir eher wie ein Statement als wie eine Frage aus. Hier meine Erklärung: Ich bin von den Wahlkreisbezeichnungen aus dem Verzeichnis oberhalb der Kandidatenliste ausgegangen. Da steht bei Wahlkreis 57 "Landkreis Uckermark, Landkreis Barnim (nördl. Teil)". Prignitz-Ostprignitz-Ruppin ist hier mit Wahlkeis-Nummer 56 bezeichnet, was ich als Alternative ebenfalls angegeben habe. Mein Wunschwahlkreis ist und bleibt der Wahlkreis 58, in dem ich wohne. Hier gibt es allerdings 3 weitere Bewerber während es beim Wahlkreis 56 bislang keinen Bewerber gibt. Ich bin der Meinung, wir sollten möglichst in jedem Wahlkreis einen Direktkandidaten haben. Deswegen kann ich mir vorstellen, im Wahlkreis 56 zu kandidieren. Ich sehe die Bereitschaft zur Direktkandidatur in einem Nachbarwahlkreis als Dienst an der Partei. Wenn sich andere Kandidaten für den Wahlkreis finden, die dort auch ihren Lebensmittelpunkt haben, können diese natürlich gerne gewählt werden. Sollte ich als Direktkandidat in einem meiner Nachbarkreise in den Bundestag gewählt werden, kommt die Verlegung meines Wohnsitzes dorthin auf alle Fälle in Frage. Ich halte es aber für sehr unwahrscheinlich, dass überhaupt ein Kandidat der Piratenpartei durch Direktwahl in den Bundestag kommt, auch wenn er recht bekannt in einem Wahlkreis ist. Außerdem wohne ich von der Grenze zum Landkreis Ostprignitz Ruppin nur ca. 10 km entfernt und bin mindestens einmal im Monat im Landkreis Uckermark. --Markus Hoffmann 18:56, 20. Aug. 2012 (CEST)

Agnito: Danke für Deine Antwort, alles klar.

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  1. HaraldB