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Vorstand/Antrag/2010.37

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Antrag 2010.37

Kein physisches Treffen mehrerer Vorstandsmitglieder bei fernmündlichen Sitzungen

Antragstext

Ich beantrage hiermit, dass der Landesvorstand öffentlich beurkundet, dass künftig physische Treffen von mehreren Landesvorstandsmitgliedern oder physische Treffen von mindestens einem Landesvorstandsmitglied mit einem weiteren Piraten während einer fernmündlichen Landesvorstandssitzung nicht geduldet werden, wenn nicht sichergestellt ist, dass alles, was beim physischen Treffen vorgetragen wird, durch ein dauerhaft angeschaltetes Raummikrofon übertragen wird.

Begründung

Bei der letzten Landesvorstandssitzung vom 10.09.2010 haben sich drei Landesvorstandsmitglieder zusammen mit einem weiteren Piraten in der Landesgeschäftsstelle getroffen, um gemeinsam an der Landesvorstandssitzung teilnehmen zu können. Ein weiterer Pirat war anwesend, beteiligte sich aber nicht an der Sitzung. Die Personen trafen sich in der Landesgeschäftsstelle, da es einem Landesvorstandsmitglied nicht möglich war, aufgrund technischer Gegebenheiten von zu Hause aus an der Sitzung online teilzunehmen. Außerdem wollte man sich vor der Sitzung noch persönlich miteinander vorbereiten und Neuigkeiten austauschen. Es war angedacht, dass jede Person dazu eigenes Equipment verwendet, damit die öffentliche Sitzung komplett transparent mit ersichtlicher Kennzeichnung als Teilnehmer über Mumble übertragen werden kann. Dies war nicht der Fall. Eine anwesende Person hatte kein eigenes Equipment dabei und konnte so an der Sitzung teilnehmen, ohne dass die Person im Mumble-Client aufgelistet war.

Es hat sich gezeigt, dass das physische Treffen von mehreren Landesvorstandsmitgliedern und einem weiteren Piraten mehrere Nachteile mit sich bringt:

  1. Dadurch, dass mehrere Landesvorstandsmitglieder von einem Ort aus "gemumbelt" haben, war es möglich, dass die Sitzung von einer zeitweise anwesenden Person mutwillig gestört wurde. Dies ist leider während der letzten Sitzung passiert. Die Person hat sich nicht an der Sitzung beteiligt, sondern sie nur offline gestört. Da die Person aus der Landesgeschäftsstelle entfernt werden musste, waren mehrere Landesvorstandsmitglieder minutenlang nicht in der Lage, der Sitzung zu folgen. Eine mutwillige Störung von Vorstandssitzungen sollte nicht in solch einem Umfang erfolgen können und sollte künftig strenger vermieden werden.
  2. Es bestand bei mehreren Personen, insbesondere Vorstandsmitgliedern, das Bedürfnis, ohne dass mittels Mikrofon übertragen wird, einer anderen anwesenden Person etwas zum aktuell Gesagten mitzuteilen. Der Antragssteller hat sich davon gestört gefühlt. Dies ist auch ungerecht denen gegenüber, die nicht physisch anwesend sind und daher nicht hören können, was ein Landesvorstandsmitglied einem anderen während einer öffentlichen Vorstandssitzung mitteilt. Dies widerspricht dem Gebot der Öffentlichkeit und Transparenz und kann den Verdacht erwecken, dass geheime Absprachen zwischen mehreren Vorstandsmitgliedern getroffen werden.
  3. Anwesende Gäste erhalten dadurch einen Vorteil, dass sie mehr hören, als jene Gäste, die nur online an der Sitzung teilnehmen können. Auch ein nicht physisch anwesendes Vorstandsmitglied hat sich davon übergangen gefühlt.
  4. Teilweise wollten Anwesende sich auch ohne Übertragung privat unterhalten. Einzelne Worte privater Natur sind durch ein Mikrofon einer gerade sprechenden Person ungewollt mitübertragen worden. Das Gesagte ist sicherlich unbedenklich, hat aber unter Umständen die Sitzung etwas gestört.

Persönliches Statement

Ich entschuldige mich dafür, dass ich der teilweise intransparenten Arbeitsweise auf der Landesvorstandssitzung nicht mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln entgegengewirkt habe. Die physische Zusammenkunft brachte nicht alle gewünschten Vorteile wohl aber mehrere Nachteile mit sich. Ich werde mich künftig dafür einsetzen, dass Landesvorstandssitzungen in jener Art und Weise unterbunden werden.

Antragsteller

  1. Sebastian Pochert

Unterstützer

Gegner

  1. --RicoB CB 16:20, 12. Sep. 2010 (CEST) (ist denn schon 1. April?)
  2. --Uwe Abel 16:20, 12. Sep. 2010 (CEST) Besser wäre es eine klare Nettiquette zu definieren, die solche Probleme vermeiden. Störer kann man ja verwarnen und ggf. auch ausschließen oder. Sorry diese Lösung ist mir zu drastisch.
  3. --baddaddie 16:44, 12. Sep. 2010 (CEST) Ein LaVo-Mitglied hat einfach Sorge zu tragen, dass es ungestört teilnehmen kann. Wie, kann das Mitglied selber entscheiden.
  4. --Admin uk 16:48, 12. Sep. 2010 (CEST) Mein Name ist Uwe und ich bin Pirat! :-)
  5. --Peradventure 16:57, 12. Sep. 2010 (CEST) Der Antrag ist unvollständig. Es muss sichergestellt sein, dass Vorstände während einer Sitzung nicht auf die Toilette gehen und von dort aus vielleicht fernmündlich, per SMS oder gar unter der Tür durch mit anderen Vorständen kommunizieren. Wir brauchen mehr Transparenz!
  6. --Thomas212-1 19:02, 12. Sep. 2010 (CEST) es fehlt auch noch die Promillebegrenzung)
  7. --Arhi 20:22, 12. Sep. 2010 (CEST)