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Dahme-Oder-Spree/Aktionen

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Aktionen im Regionalverband Dahme-Oder-Spree


Aktion Liederbuch

Anschreiben von Frank für Verteilung in LOS/FFO


Fest der Vielfalt in Halbe

    • hier hätte wohl was stehen sollen**


21. April 2012 Frankfurt (Oder): Infostand Frühling der Freiheit am Oderturm

Wer glaubt, mit der friedlichen Wende in der DDR wäre das Thema „Freiheit“ für seine Lebenszeit abgehakt, täuscht sich gewaltig.

In Zeiten immer rasanterer technischer Entwicklungen und immer größerer Vernetzung bereits gesammelter Daten, ist unsere Freiheit als Bürger jeden Tag, jede Minute bedroht: Die Bundesregierung stellt über 80 Millionen Deutsche tagtäglich unter Generalverdacht, in dem alle unsere Telekommunikationsdaten „auf Vorrat“ gespeichert werden. Das heißt konkret: Wer hat wann mit wem telefoniert und wo waren dabei die am Gespräch Beteiligten. Gleiches gilt für SMS – hier werden gleich noch die Inhalte der Kurznachricht mitgespeichert. All diese Daten liefern unsere Mobiltelefone und der Staat speichert alles in seinem unstillbaren Datenhunger.

Gleiches gilt für Emails – auch hier liest Frau Merkels Truppe täglich mit – automatisiert werden Millionen elektronischer Briefe nach bestimmten Schlagwörtern durchforstet. Wer das Wort B-O-M-B-E verwendet, beispielsweise von der B-O-M-B-E-N-Stimmung letztes Wochenende auf dem Dorffest berichtet, kann wetten, dass seine Email von den Inlandsgeheimdiensten aufs Genaueste überprüft wird.

Die Sinnhaftigkeit dieser, von oft mit der Materie völlig überforderten Politikern angezettelten Überwachung, wird inzwischen offen von den beteiligen Behörden bezweifelt.

Dort glaubt niemand, dass echte Terroristen, die Handys, die sie möglicherweise zur Absprache Ihrer terroristischen Aktivitäten nutzen, tatsächlich auf Ihren eigenen Namen mit ihrer korrekten Anschrift registrieren – oder dass B-O-M-B-E-N-Leger über Ihre B-O-M-B-E-N in unverschlüsselten Mails in Klarschrift berichten.

Was also soll die ganze Datensammelwut des Staates? Sie bekämpft keinen einzigen Terroristen und wird bestimmt nie einen Anschlag verhindern – Sie dient einzig und allein dazu, jeden Bürger noch ein wenig gläserner zu machen … ihm noch die letzten Daten zu entlocken, die er Facebook und Co. nicht schon unüberlegterweise ganz freiwillig gegeben hat.

Dazu sagen wir als Piraten NEIN! Nicht nur zur Vorratsdatenspeicherung sondern auch zur neuen Gesundheitskarte, die – für den Versicherten nicht erkenn- und auslesbar – jede Menge Daten enthalten wird, die nur der Arzt zu sehen bekommt. („Kommt immer montags – absoluter Simulant – NICHT KRANKSCHREIBEN!!!!)

                                      MENSCH SEIN, NICHT NUR EINE NUMMER
         Und um dieses zentrale piratische Ziel allen Bürgern näher zu bringen, veranstalten wir auch in Frankfurt (Oder)
                                am Samstag, 17. März 2012 von 10 bis 14 Uhr den 
                                           FRÜHLING DER FREIHEIT
                     Auf der Karl-Marx-Str. am Übergang zw. Oderturm und Lenné-Passage


24. März 2012 Frankfurt (Oder): Demo - Kein Ort für Nazis

Ein toller Erfolg für die Demokratie und die Piratenpartei in Frankfurt (Oder) Das hatten sich die Nazis so schön ausgemalt: Mit Plakaten und platten Sprüchen wollten sie am Samstag durch große Teile der Frankfurter Innenstadt marschieren und über mehrere Stunden unter dem fadenscheinigen Motto „Raus aus der EU und Grenzen dicht“ auf Dummenfang gehen.

Doch daraus wurde nichts! Mehrere hundert Gegendemonstranten – allen voran Piraten und Piratinnen aus dem Oderland - und eine spontan angemeldete Gegenkundgebung ließen der Polizei keine andere Wahl: Zur „Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung“ musste der Marsch der Neonazis untersagt werden. Unter massivem Polizeischutz konnten die ca. 150 Rechten gerade mal einige hundert Meter vom Bahnhof bis zum nahegelegenen Stadion der Freundschaft marschieren. Dort vor dem Stadion konnten sich die Nazis unter Ausschluss der Öffentlichkeit selbst was erzählen. Publikum war keines vorhanden.

Auch die Gegendemonstration konnten die Rechten nur erahnen. Eine durchaus geschickte Polizeitaktik hatte dafür gesorgt, dass entsprechend viel Luft zwischen den beiden Lagern blieb. Und doch wurde den Nazis ganz klar, was die Mehrheit der Menschen aus unserer Region von Ihnen hält: Die Piratenpartei hatte im Vorfeld mehrere hundert Trillerpfeifen an die Gegendemonstranten verteilt. Die Pfiffe aus hunderten von Pfeifen machten den Neonazis ganz klar, dass sie hier in Frankfurt und nirgendwo im Land jemand haben will.

Und für die Piraten war es schon das zweite Wochenende in Folge ein sehr erfreuliches Zusammentreffen mit den „Menschen auf der Straße“. Und wie schon beim Frühling der Freiheit am vergangenen Samstag waren die Reaktionen auf das Auftreten der Piraten mehr als positiv: Von „jetzt wählen wir Euch erst recht“ bis hin zu „schön, dass Ihr jetzt auch im Oderland aktiv seid“ reichten die Kommentare.

So zog fast jeder Demonstrant mit Pfeife und Piratenlogo zum Bahnhof – selbst Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke ließ sich die Chance nicht entgehen, eine der begehrten „Piraten-Pfeifen“ zu ergattern.

Fazit: Nazis verjagt ohne denen nur einen Zentimeter Raum für Ihre Hassparolen gegeben zu haben und Piraten-Flagge gezeigt. Wir haben ganz deutlich gemacht, dass wir da sind und uns einmischen! Ein gutes Wochenende für die Piraten!


8. April 2012 Frankfurt (Oder): Frankfurts Piraten erstmals beim Ostermarsch

Etwa 60 Bürger haben am Sonntag, 8. April 2012 in Frankfurt für Frieden und Abrüstung demonstriert. Unter dem Motto "Für Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt. Atomwaffen ächten! Abrüsten!" waren Fahnen und Transparente mehrerer Organisationen und Parteien nicht zu übersehen. Während des Marsches wurden insgesamt drei Stopps an der Friedenskirche, der Oderbrücke und der Friedensglocke eingelegt, dort erläuterten Redner ihre Sicht auf die nationale und internationale Politik. Ist diese Art des Protestes angestaubt? Ich glaube nicht und während des Marsches bekundeten mehrere Bürger durch klatschen, rufen und hupen, dass Sie am Thema Interesse haben. So forderte Reinhard Schülzke bei seiner Rede vor der Friedenskirche die Menschen auf, sich ihr eigenes Bild zu machen. Sie sollten viel mehr von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen und auf Mandatsträger mehr Druck ausüben. Es ist ein Irrglaube zu denken der Krieg sei weit entfernt. In Deutschland gibt es enge Verstrickungen zwischen Politik und Rüstungsindustrie. Auch sollte nicht vergessen werden, Deutschland gehört zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt. Aus diesen Gründen bin ich der Meinung es war richtig hier unsere Flagge zu zeigen. Der Veranstalter hob auch noch einmal hervor, dass unser erster Auftritt beim Frankfurter Ostermarsch ihn sehr gefreut habe.


21. April 2012 in Fürstenwalde/Spree: Infostand Frühling der Freiheit am Bahnhof

Bei schönem Wetter war der Infostand pünktlich um 10:00 Uhr aufgebaut und 5 Piraten bereit sich den neugierigen Fragen der Bevölkerung zu stellen. Die Piraten Klaus P., DetlevF., Sebastian B., Sven K. und Kai H., warteten gut vorbereitet auf den Ansturm, der nach der starken Medienpräsenz der letzten Wochen zu erwarten war.

Leider fanden nur 16 Neugierige zu uns, dies aber mit echtem Interesse für das Programm der Piraten. Sie nahmen das Infomaterial mit, teils mit der Absicht, demnächst den Piraten ihre Stimme zu geben. Mehrere andere Interessierte schauten von der Ferne auf den Aufsteller. Trotz freundlicher Aufforderung zu einem informellen Gespräch gingen sie weiter ihrer Wege.

Trotz der geringen Resonanz war es in allem ein schöner Tag und alle Beteiligten waren guter Laune. Wir sollten dran bleiben und eine Aktion entsprechend der tagesaktuellen Politik im Herbst planen.


1. Mai 2012 Frankfurt (Oder): Infostand an der Uferpromenade an der Oder

Einem guten Gedanken folgend, bauten wir unseren Infostand auf dem Volksfest der Partei "Die Linke" auf. Trotz einschlägiger Plakate, die im hohem Norden der Republik zum Wahlkampf seitens der "Die Linke" gegen uns Piraten eingesetzt wurden, hatten wir in Frankfurt (Oder) nicht das Gefühl unwillkommen zu sein. Im Gegenteil: unser Stand war zentral gelegen und durch die Besucher des Festes gut erkennbar zu erreichen. Eine musikalische Untermalung in nächster Nähe sorgte für einen kulturellen Rahmen, auch wenn dieser eine Kommunikation mit den Bürgern so manchesmal erschwerte.

Bei Temperaturen jenseits der 20 Grad und einem lauen Lüftchen war der Stand pünktlich zu 10 Uhr aufgebaut. Nun konnten die Bürger kommen und sie kamen. Wir stellten fest, dass das Interesse der Bürger an die Piraten und unserer Politik nicht nur oberflächlich ist. Oft wurde nach dem nicht vorhandenen Programm der Piraten gefragt. Da ergab sich die beste Möglichkeit aufzuzeigen, an welchen Ziele wir arbeiten und wie wir es tun. Wie erklärten den Leuten, wie sie unser "kein-programm.de" finden können, um sich dort ausführlich zu informieren. Ein steigendes Interesse der Bürger konnte und kann man klar daran erkennen, dass so mancher mit Fragen löcherte, sowie längere Diskussionen aufkamen. Im Endeffekt kann man sagen, die Resonanzen waren durchweg positiv und nicht wenige erklärten, ihr Kreuz demnächst bei den Piraten zu machen. An diesem Infostand waren über der Zeit 10 Piraten beteiligt, da der eine oder der andere später kam oder früher ging, waren stets mindestens ca. 6 Freibeuter anwesend. Ca. 500 Bürger versorgten sich mit Infomaterial oder sprachen mit uns.

Gegen 16 Uhr 30 mußten wir den Infostand abbauen, da ein Unwetter aufzog. Alle Anwesenden sind der Meinung, daß dieser Infostand eine gelungene Aktion war. Bei einem kühlen Bier in einer gemütlichen Kneipe haben ein paar Piraten den Tag dann zufrieden ausklingen lassen.


15. September 2012 Lübben: Infostand Tag der Demokratie

Der große Tag: Stand in Lübben. Alleine die Hinfahrt ist schon interessant: umgeknickte Bäume säumen die Bahnstrecke. Die Baumaßnahmen der Bahn werden auch im Süden von Frankfurt fortgesetzt (ist in der Stadt kaum bekannt!). Ab ich-weiss-nicht-wo werden die Stationsschilder plötzlich zweisprachig: deutsch (in groß) und sorbisch (meist kleiner). Umstieg in Cottbus klappt einwandfrei. Nun fehlt mir der Wald vom Spreewald: nix zu sehen. Nur Wiesen begrenzt durch Baumsäume.

In Lübben verlaufe ich mich an jeder Ecke! Immer komme ich da raus, wo ich nicht rausgekommen sein wollte. Irgendwie stimmen die Wege von openstreetmap nicht mit Lübben überein. Naja, ich finde ja immer den richtigen Weg, deshalb schalte ich ja die Navigation nicht ein (jetzt brauchen auch Fußgänger schon ein Navi!!!). Irgendwann bin ich am Markt. Frank hatte mir ein Foto geSMSt: ein blaues Haus im Hintergrund... Gefunden! Endlich! Durst! Mir ist heiß...

Am Stand sind eh nur zwei: Frank und Thomas. Wir üben uns in Smalltalk und steigen dann ein in "allgemeinen Austausch": Thomas kann stundenlang fantastische und unglaubliche Erlebnisse erzählen! Mafia: haben wir nicht... *lol*

Der Stand ist -nach meiner Meinung- nur mässig besucht. Lange nicht so viel Interesse wie in Frankfurt oder an anderen Orten. Aber das ist ja hier in Lübben auch das erste Mal, dass die Piraten öffentlich in Erscheinung treten. Wir werden beäugt, aber kaum kontaktiert.

Zwei Mal kamen junge Leute und haben ganz gezielt nach Infos gefragt. Die hatten sich vorher schon mit den Piraten beschäftigt.

Einmal kam ein etwas älteres Paar, von dem die Frau ganz entsetzt war. Wir spruchen Sie an, ob sie etwas über die Piratenpartei wissen möchte? Nein, sagt sie sichtlich erleichtert und geht weiter. Dann kommt sie nochmal zurück und sagt: "Wissen Sie, ich habe mich schon erschreckt! Ich dachte, jetzt haben die Rechten schon die Unverschämtheit und machen hier einen Stand auf dem Fest! Aber zum Glück sind *Sie* das ja nur... Ich war echt erschrocken, wegen dem vielen Schwarz bei euch." Upps.... wir sollen uns echt Gedanken um die Verwendung von schwarz machen!!!

Am frühen Nachmittag kamen dann noch Frank und HansPeter zum Stand. HansPeter hat noch einen Schirmständer mitgebracht, sodaß wir endlich auch den zweiten Schirm aufbauen konnten. Und einen Stuhl!!!

So ab 16 Uhr wurde es langsam voller. Es kamen irgendwie mehr Leute vorbei. Aber immer noch blieb kaum jemand stehen.

Gegen 17 Uhr dann das Unglaubliche: Rechte!!!! Plötzlich standen sie neben mir. Ein Gruppe kaum 18jähriger Männer, mit leichter Bierfahne. Der Wortführer stellte seine Bierflasche auf den Tisch und sagte sowas wie "So! Erzählt mal!" Schweigen, Blick in die Runde. Ich stand seitlich vor dem Tisch, neben mir die Jungs, alle anderen standen hinter dem Tisch. Gleich auf Augenhöhe. Schweigen... "Mir wurde heiß, Flugzeuge im Bauch, weiche Knie. Im Hintergrund die Kinder... Soll ich gleich mal präventiv die Polizei rufen? Warum bin ich hier? Was mache ich hier?" Ich und meine Fantasie! Atmen, Luft holen! Es passiert nichts! Es sind ganz liebe Jungs... Atmen. Irgendwann sagt jemand was, fängt einfach ganz normal an zu erzählen wer wir sind. Gegenfrage von dem Sprecher. Antwort. Der Sprecher denkt nach, folgt, argumentiert echt! Die anderen Jugendlichen wenden sich gelangweilt ab und gehen weg. Sie wollen und können nicht folgen. Der Sprecher fragt weiter, Frank übernimmt das Reden und er macht das sehr gut! (was Frank später nicht so sieht...). Der Sprecher fragt dann, ob wir nicht meinen, dass das schlecht ist, wenn man Streits so in aller Öffentlichkeit ausdiskutiert. Nö, im Hinterzimmer wird das ja auch gemacht, nur kriegts keiner mit. Der Sprecher denkt nach, kann sich damit (noch) nicht anfreunden. Das gibt Arbeit für ihn... Und dann sagt er was, was ich mir geradezu einbrenne: "Ich bin ja enttäuscht von allen Parteien - auch von den Rechten und der NPD! Die kann man ja alle gar nicht mehr wählen!!!" Das ganze Gespräch war absolut beeindruckend. Neben uns war der Stand der Grünen, dort wollten die Mannen eigentlich auch noch hin, haben es aber dann wohl vergessen. Das ganze Gespräch dauerte vielleicht 10 Minuten, und nochmal so lange haben wir gebraucht, um das für uns irgendwie zu verarbeiten. Meine Vorstellung: was, wenn "die Rechten" nun auch in die Piraten drängen? Müssen wir sie dann gleich wieder rausschmeissen? Haben sie auch ein Recht, bei uns mitmachen zu dürfen? Welche Gesinnung müssen sie "nachweisen"? Und warum zählt dieser "Nachweis" dann nicht für alle??? Wer will sich zum Richter und zum Henker machen? Und: wenn die *wirklich* nur geglaubt haben, dass die Rechten das besser machen, sind sie dann lebenslänglich dazu verdammt, bei uns nicht mitmachen zu dürfen? Auf jeden Fall eine ganz heisse Geschichte!!!!

Wir haben gegen 18 Uhr den Stand abgebaut. Fotos habe ich gemacht, wieder hier zu finden.

Den Abend haben HansPeter und ich dann im Löwen mit einer PGP-Schulung beendet. Um 22 Uhr war ich wieder zu Hause. Habe übrignes viel wüstes Zeugs geträumt....

aus: Benutzer:Geka_FF:Geka_FF's blog



20. September 2012 Frankfurt (Oder): Infostand OptOutDay

Um kurz vor Zehn war der Infostand an dem uns, von der Stadt, zugewiesenen Platz aufgebaut. Direkt am Übergang vom Oderturm zur Lennepassage standen wir an einem Punkt, an dem der stetige Passantenstrom einen Erfolg des Standes erwarten ließ. Trotz des sonn(e)igen Wetters, hatten wir von der selben nichts. Standen wir doch im Schatten des besagten Übergangs, dafür wehte uns eine steife Brise um die Ohren.

Eines vorweg, leider sind wir nicht soviele Flyer und Anträge losgeworden, wie wir hofften. Nur mäßig viele Frankfurter blieben an unserem Stand stehen, um sich zu informieren. Diese waren dann auch wirklich interessiert, an OptOut, wie kann man verhindern, dass ihre Daten weitergegeben werden. Warum es so ist und nicht von vornherein unterbunden wird? Ein weiteres großes Interesse der Bürger an den Piraten, war unser Programm, so manches Heft des Programmes wurde mitgenommen. Ebenfalls ist zu erkennen, dass den Bürgern das soziale mehr und mehr unter den Fingernägeln brennt. Eine effektivere Möglichkeit die Bürger zu informieren war, sie gezielt anzusprechen und das funktionierte. Die Mehrzahl der Bürger stimmte mit unserer Ansicht überein, die Daten gehören uns. Gerne nahmen sie die Anträge mit und ein paar mehr, für Familie und Bekannte. So wurde unsere Aktion über die informierten Bürger, an Freunde und Verwandte weiter getragen. Ein paar wenige war es egal was mit ihren Daten geschieht, na sone Mitmenschen hat man ebend auch, wer nicht will, der hat und wer nicht fri... ist satt.

Ich würde sagen, trotzdem war der Infostand ein Erfolg, wenn auch nicht unbedingt in der Quantität, so doch in der Qualität. Ich denke mal das zählt. Wie wir uns präsentieren, so werden wir wahrgenommen, auf der Straße, so auch im Netz, Stichwort Mailinglisten (nur mal so am Rande).

Gegen 14 Uhr haben wir dann alles wieder eingepackt und siehe da der Wind ließ nach, aber son bißchen Orkan haut einen Piraten nicht um.


20. April 2013: Infostand beim Holi-Festival in Beeskow

Einer Einladung von Willy Hagemann folgend, der Veranstalter und u.a. Vereinsvorsitzender des Jugendclubs "Combinat Ton" ist, bauten wir unseren Infostand auf dem Bertholdplatz in Beeskow auf. Dazu möchte ich kurz erwähnen, der von Kai in Heimarbeit gebaute Infostand ist eine Augenweide und den Piraten würdig. Schon von Weiten ist die Piratenflagge hoch oben am Mast zu sehen und weist jedem den Weg zu der Partei, die etwas bewegen, ja verändern will.

Der Anlaß des Festes war es, den Jugendlichen zu zeigen, dass es auch etwas anderes gibt, das zu feiern sich lohnt. Da muß man nicht zu einem Geburtstag eines, gott sei dank schon lange verscharrten Irren, pilgern, um sich dumpfe braune Parolen rein zu ziehen, Entschuldigung an die Farbe braun, die kann ja nicht dafür. Somit war das Motto der Party "Bunt statt Braun".

Bei wunderschönem Frühlingswetter, war es dann soweit, der Infostand war aufgebaut und wir bereit den Bürgern Rede und Antwort zu stehen. Vertreter der Presse, unter anderem die MOZ, waren auch anwesend und natürlich interessierten sie sich für uns. Neben allgemeinen Fragen, wollten sie wissen, welche Beweggründe wir hatten an diesem Fest teilzunehmen. Kai und FrankB gaben, in einem kurzen Interview, nach bestem Wissen und Gewissen Antwort. Auch kamen wir mit mehren Bürgern verschiedener Altersstufen ins Gespräch. Mehrere Gespräche waren wirklich gut. Was die Bürger sehr interessiert, ist, für was wir stehen, was ist unser Programm. Ich denke wir konnten ganz gut rüber bringen, was wir ändern wollen. Gegen 18:00 Uhr stoß dann auch noch unser Direktkandidat für den Wahlkreis 63 Martin Hampel mit dazu. Kaum da, wurde er schon gefordert in einem guten Gespräch, einem jungen Mann die Standpunkte der Piraten näher zu bringen.

Die anwesenden zwischen vier und sieben Piraten, aus KW, Lübben, FfO und Hütte, waren guter Stimmung. Bei guter Musik, die Bands waren wirklich gut (meine subjektive Einschätzung), ebenso die DJ's, einen Snak hier und da, dem üblichen Käffchen, verbrachten wir einen schönen Samstagnachmittag. Gegen 16:00 Uhr gab es dann den ersten Einsatz der Farbbeutel. Bei gei... Musik, versammelt auf der Tanzfläche wurde dann der Countdown runtergezählt und bei null das bunte Mehl in die Luft geworfen. Das war ein schöner Anblick, wie die bunte Wolke über den Tanzenden davon schwebte. Im großen und ganzen, war dies eine gelungene Veranstaltung, die Leute feierten ausgelassen und hatten ihren Spaß. Um 19:00 Uhr bauten wir dann den Infostand ab und machten uns auf den Heimweg, mit der Gewißheit, dies war ein gelungener Infostand.

SvenK



1. Mai 2013: Infostand auf dem Brückenfest Frankfurt (Oder)

Als ich ankomme, steht der Stand schon. Etwas später kommt "er" und verkündet, dass wir keine AG Technik mehr haben. Ich lache und nehme das nicht weiter ernst; Spaß muss sein. "Doch, ehrlich! Die sind heute zurückgetreten!" Hmm... Komisches Gefühl. Mal sehen, was kommt.

Der Stand ist lustig, das Wetter warm und alle Frankfurter Piraten tauchen mehr oder weniger lang/kurz auf und helfen mit. Auf der einen Seite der ver.di-Stand, auf der anderen Seite die Arbeitsloseninitiative unter ver.di. Und da wir 3 ver.di-Piraten sind, fühlen wir uns super gut aufgehoben. Wir haben Spaß, locken die Kinder mit allem näckischen Zeug und haben viele Diskussionen.


1. Mai 2014: Infostand auf dem Brückenfest Frankfurt (Oder)

Ein kühler Morgen, aber fast alle sind fertig mit dem Aufbau. Unser gläsernes Mobil kommt auch und wir haben eine ziemlich grosse Fläche. Die Menschen gehen staunend vorbei, einige fragen, was das ist. Es gibt Diskussionen. Die Bühne des DGB wird zwar genutzt, aber es hört niemand zu - und das, obwohl die Arbeitsbedingungen für die Menschen auch in Fraknfurt (Oder) immer schlechter werden. TTIP wirft seine Schatten voraus...

Aus etwas Abstand betrachtet fällt auf, dass die CDU den gleichen Sonnenschirm hat wie wir: genauso weiss-orange. Da es ihnen an einer grösseren Attraktivität mangelt, sehen sie ziemlich verloren aus zwischen unserem Stand und dem der rechts neben ihnen ist. Wir geniessen das; freundschaftlich.

Ziemlich verloren versucht die FDP so etwas wie einen Stand zu organisieren: sie sind nur noch zwei Aktive, um die einige Bekannte kreisen, aber nicht ernsthaft unterstützen. Getoppt wird die FDP nur von "DIE PARTEI", die als One-Man-Show daherkommt; wie immer mit reichlich Witz und Charme.



22. Oktober 2014: Nachtrag zu der Wahlanhäufung von geka aus Frankfurt (Oder)

Es liegt ein Jahr Wahl-an-Wahl hinter uns. Natürlich haben wir schon vorher uns mit dem Wahlkampf beschäftigt und uns hinterher eine kleine Verschnaufpause gegönnt - es sind nun zwei jahre vergangen, die nachdokumentiert werden wollen.

Die erste Wahl war die Bundestagswahl. Martin Hampel hat sich im WK63 in Frankfurt (Oder) zur Wahl aufgestellt. Es hat nicht gereicht, aber wir haben doch ein gutes Ergebnis erzielt:

Frankfurt (Oder):
PIRATEN Erststimmen:
4.977, dh 3,8 %
PIRATEN Zweitstimmen: 
2.911, dh 2,2 %
Bundesergebnis:
PIRATEN Erststimmen: 963.623, dh 2,2 %
PIRATEN Zweitstimmen: 959.177, dh 2,2 %

Bedauerlicherweise hat kurz vor der Bundestagswahl ein Abwärtstrend in der Mitgliederzahl eingesetzt, der bis heute anhält: http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Mitgliederentwicklung.png Aber auch in der Bevölkerung stiessen wir immer wieder auf Ablehnung; kurz vor der EU-Wahl/Kommunalwahl hatte kaum noch ein Bürger Interesse an Politik.


Die nächsten Wahlen folgten 9 Monate später: EUWahl und Kommunalwahl, beide am gleichen Tag. Man kann gelinde gesagt sagen, dass wir die EU-Wahl ver* haben. Wir haben zwar eine Gewählte im EU-Parlament, Julia Rheda, aber wir hätten mehr machen können, hätten wir in Deutschland nicht eine "naja, wir sind schon irgendwie gegen Grenzen und für Europa..."-Kampagne gefahren. Hier das Ergebnis:

Deutschland:
EVP: CDU/CSU: 29+5
S&D: SPD: 27
EKR: AfD/Familie: 7+1
ALDE: FDP/FW: 3+1
GUE-NGL: Linke/Tierschutz: 7+1
Grüne/EFA: Grüne/Piraten/ÖDP: 11+1+1
EFD:--:--
fraktionslos+neu: NPD/Partei: 1+1
Prozent der Stimmen in Deutschland: 1,4 %



Die Kommunalwahl war für Dahme-Oder-Spree äusserst erfolgreich. Drin sind: Steffen Kern, Frankfurt (Oder) Frank Behr, Eisenhüttenstadt Kai Hamacher, Fürstenwalde Jürgen Willenberg, Lieberose Ronny Friedrich, Königs Wusterhausen

Frank Behr, Kreistag Kai Hamacher, Kreistag


Für die Kommunalwahl mussten Unterstützungsunterschriften gesammelt werden; 100 Stimmen je KW-Wahlkreis. Bei all uns Piraten war das äusserst knapp; nur in Süd hat es leider nicht gereicht. Bedauerlicherweise sind wir durch die permanente Beschäftigung gar nicht auf die Idee gekommen, woanders Hilfe anzufordern. Wirklich schade, denn gerade hier in Frankfurt hätte wir deutlich mehr reissen können.

Das gleiche drohte uns noch für die Landtagswahl. Hier kam es dann zu einem wahnsinnigen Zufall. Ein neuer BuVo ist gewählt worden, der sich als oberstes Ziel vorgenommen hat, sich mit den Bundesländern und der Basis zu verknüpfen. So war Kristos hier und hat Hilfe angeboten und wir alle haben sie angenommen. Es hat geklappt: wir haben alle UUs gesammelt bekommen und in fast letzter Minute abgegeben! Trotzdem haben wir nichts erreicht, niemand von den 9 Kandidaten ist gewählt worden und auch die Direktkandidaten haben es allesamt nicht erreicht.

11. Oktober 2014 TTIP-Stand in Frankfurt

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1. November 2014 Ende Pizza Paradieso in Frankfurt

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17. Januar 2015 Demo "Kein Ort für Nazis" in Frankfurt

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1. Mai 2015 Brückenfest in Frankfurt

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12. Juni 2015 Marina Kagel

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24. Juli 2015 BPT Würzburg

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10. Oktober 2015 TTIP-Demo in Berlin

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20. Februar 2016 Demo "Kein Ort für Nazis" in Frankfurt

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1. Mai 2016 Brückenfest in Frankfurt

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18. Juni 2015 Marina Kagel

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21. Juli 2015 Sommerfest in Frankfurt

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17. September 2016 TTIP-Demo in Berlin

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20. Oktober 2016 Podiumsdiskussion um die Erhöhung der Kita-Gebühren

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